Veronica Küng

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Geschlecht

Betroffenheit

Einsatzgebiete

Vorstellung

Trotz vieler Psychose – Schübe habe ich immer wieder zurück in meinen Alltag gefunden.

Ich bezog alles auf mich, war überdreht und schlief nicht mehr.

Die Psychose ist sogar ein Schutzmechanismus, wenn die Realität zu schmerzhaft, die Wiedersprüche zwischen innerer und äusserer Welt zu stark, Entscheidungen unmöglich oder Gefühle nicht aufzuhalten sind.

Nach der Psychose kam das Tief in die Depression.

Die Psychose war auch hormonell beeinfluss. Eine Kriese kam, als meine Tochter geboren und sieben Wochen alt war- eine späte Wochenbettpsychose. Ich schlief überhaupt nicht mehr, und zwar nicht durch den Babystress bedingt. Dieses frühe Anzeichen hatte ich selbst erkannt und wollte direkt in die Klinik. Anscheinend war bei mir der Hormonumschwung entscheidend.

Ich bin froh, dass es die Medikamente gibt. Seit der dritten Psychose nehme ich dauerhaft Medikamente. Die sehr starke Gewichtszunahme als Nebenwirkung ist nicht schön, aber ich bin froh, dass es die Medikamente gibt.

Nach und nach wurde mir klar, dass die Erkrankung lebenslang bleibt.

Die Hilfe meiner Familie und Freunde ist sehr wichtig. Was mir sehr hilft, ist die Unterstützung durch meine Familie. Ich kann ein ganz «normales Leben» führen, mit Kindern, Partner und einer Arbeit die mich erfüllt. Mein Mann hat ab der ersten Krise alles mitbekommen und sich um unsere Tochter gekümmert, als ich im Wochenbett erkrankt war. Er steht immer zu mir, dafür bin ich sehr dankbar.

Viele Betroffene verheimlichen die Krankheit und ziehen sich zurück. Betroffene können nichts dafür, es kann jeden treffen. Grundsätzlich kann jeder Mensch eine Psychose bekommen. Deswegen würde ich mir wünschen, dass die Erkrankung in der Gesellschaft bekannter wäre. Dann würden Betroffene auch seltener versuchen, alles zu vertuschen, und sich aus Scham zurückzuziehen.

Wenn du betroffen bist, nimm mit mir kontakt auf. Wir können darüber reden.

 

Weitere Spezialthemen

Tod und Trauer:
Tod und Trauer sind untrennbar: Trauer ist die natürliche, tiefgreifende emotionale Reaktion auf den Verlust eines geliebten Menschen, die viele Gefühle wie Schmerz, Wut und Leere auslöst und eine individuelle Zeit der Verarbeitung braucht, oft begleitet von körperlichen Reaktionen; der Umgang damit erfordert Akzeptanz der Gefühle, soziale Unterstützung durch Gespräche und Rituale sowie Pausen, wobei professionelle Hilfe bei Überwältigung wichtig ist.

Demenzielle Erkrankungen:
Eine demenzielle Erkrankung ist eine fortschreitende Schädigung des Gehirns, die zu einem Verlust kognitiver Fähigkeiten wie Gedächnis, Denken, Orientierung und Sprache führt und den Alltag beeinträchtigt. 

 

Weitere Aus- und Weiterbildungen

  • Zertifizierte myPeer Coach
  • Pflegehelferin SRK und Demenzbetreuerin
  • Zertifikat Langzeitpfle
  • Zertifikat Demenzbetreuerin
  • Lehrgang Sterbebegleitung
  • Mitarbeiterin im Hausdienst
  • Gruppenleiterin altersgemischten Kindergruppe, Kinderbetreuung
  • Mitarbeiterin Küche und Kinderkrippe
  • Gruppenleiterin und Krippenleiterin
  • Gruppenleiterin altersgemischten Kindergruppe
  • Miterzieherin/ Springerin und Gruppenleiterin Kinderhaus
  • Ausbildung als Kleinkinderzieherin und Leadership in Kita-Leitung

Was zeichnet mich als Peerbegleiter/IN aus

Als Lebensbegleiterin zeichnet mich vor allem eine Kombination aus tiefer Empathie, starker Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein aus.

Um Menschen individuell zu unterstützen – sei es im Alltag oder in Kriesenzeiten, in dem ich ihnen zuhöre, sie ermutige und ihnen hilft, ihre Würde zu wahren.

Ganzheitlicher Blick, ich sehe den Menschen als Ganzes – mit seiner Lebensgeschichte, nicht nur als Patient oder Problem.

Wobei meine eigene Resilienz und mein Wohlwollen mir helfen, für andere da zu sein, ohne mich selbst zu verlieren.

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